Die Pflanzenheilkunde

Um die Heilkraft der Pflanzen wissen Menschen schon seit frühester Zeit.
Allerdings wohl damals besser als zu heutiger Zeit.
In Drogeriemärkten und Apotheken wird ein einfaches Spektrum an Tees, Dragees, Kapseln und dergleichen angeboten. Diese Präparate und Mischungen haben sicherlich ihren Nutzen und können, sinnvoll eingesetzt, eine gute Stütze sein.
Im heutigen Konsumverhalten und Informationsüberangebot wird meiner Meinung nach jedoch zu oft zu allerhand Kräuterchen gegriffen.
Aus diesen Gründen distanziere ich mich von allgemein gehaltenen Tips.

Jede Zubereitung sollte wohlüberlegt und auf Ihre individuelle Situation abgestimmt eingesetzt werden. Zu beachten sind neben den auswahlprägenden Symptomen und zweckführenden Eigenschaften (Ausleitung, Substitution, Linderung) auch der ordentliche Einsatz in Dosierung und Anwendung (z.B. vor/nach dem Essen, Tageszeit).

Ausleitungsbedarf

Darunter versteht man die therapeutische Anregung von Organen wie Nieren, Leber, Darm und Haut, um Giftstoffe aus dem Körper hinaus zu bekommen.
Dazu gehört auch die Unterstützung des Organismus, diese Toxine binden und abtransportieren zu können.

Substitution

Stellen Sie sich einen Krückstock auf arzneilicher Ebene vor.
Was fehlt, soll zugegeben werden, damit Körperfunktionen wieder normal ablaufen können. Daß diese Anwendung nur von vorübergehender Natur sein sollte, versteht sich von selbst.

Linderung

Auf Schmerzgeschehen kann (wie auch chemotherapeutisch) direkt Einfluß genommen werden. Es gibt einige Pflanzenheilmittel, die den Vergleich zu herkömmlichen Schmerzmitteln nicht scheuen müssen. In diese Sparte gehören auch weitere Mittel, wie Öle und Salben etc., die Haut-, Darmprobleme o.ä. mindern können.

Dosierung und Anwendung

Die Dosierung und vor allem der Anwendungszeitraum sollte gut beraten und überwacht sein. Ein "Zuviel" wird der Körper früher oder später mit typischen Symptomen quittieren (siehe Arzneimittelprüfung; Homöopathie).

©2018 Hans Christian Hinne. Gestaltet mit

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